Ein deutlicher Schritt nach vorn

 

„Bei der zweiten Veranstaltung der ADAC TCR Germany in Österreich hat unser Team starke Ansätze gezeigt. Leider konnten wir die gute Pace nicht in die erhofften Resultate umsetzten“, erklärte Martin Kohlhaas, Teamchef von racing one, nach Ende der Läufe drei und vier auf dem Red Bull Ring. „Wir müssen jetzt konzentriert weiterarbeiten und das Potenzial, welches wir gezeigt haben, in die entsprechenden Ergebnisse umwandeln.“

racing one trat in Österreich erneut mit zwei Audi RS3 LMS TCR für die Niederländer Maurits Sandberg (Gorinchem) und Niels Langeveld (Sassenheim) sowie einem VW Golf GTI TCR für Kai Jordan (Wolfsburg) an. Im freien Training konzentrierte sich die Mannschaft aus Andernach auf die intensive Vorbereitung von Qualifying und Rennen. Dabei waren die gefahrenen Rundenzeiten durchaus ermutigend.

Doch im Zeittraining ging mal wieder alles schief, was irgendwie schief gehen konnte. Sandberg brachte keine optimale Runde zusammen und blieb auf Startplatz 39. Der VW Golf von Jordan wurde nach einer Aufhängungsreparatur nicht rechtzeitig fertig. Anschließend reichte die Zeit nicht mehr für eine schnelle Runde: Position 36. Langeveld gehörte zu den Schnellsten seiner Trainingsgruppe und qualifizierte sich damit für das Qualifying 2 der besten zwölf Piloten. Im Parc Ferme ging dann aber unvermittelt der Feuerlöscher im Audi hoch. Als Fahrer und Team die Türen am Fahrzeug öffneten, um größeren Schaden zu vermeiden, wurde dies als Regelverstoß geahndet und der Niederländer disqualifiziert. Somit stand Langeveld auf dem letzten Startplatz für beide Rennen. „Schlimmer hätte es im Qualifying nicht kommen können“, so Kohlhaas.

In Rennen eins zeigten die racing-one-Toppiloten mit einer sensationellen Aufholjagd ihr Können. Langeveld verbesserte sich um 27 Positionen und überquerte als 12. die Ziellinie. Jordan schaffte es bis auf Platz 16 nach vorn, und auch Sandberg wurde Platz 25 gewertet. Das zweite Rennen jedoch brachte nicht die erhofften Punkte. Langveld schied nach einem Problem vorzeitig aus. Doppelt ärgerlich, da er die Rundenzeiten der Spitze durchaus mithalten und somit auch erneut Plätze gutmachen konnte. Jordan blieb diesmal auf Rang 23 hängen und Sandberg endete auf Platz 28.

Fazit von Teamchef Kohlhaas: „Wir haben auf dem Red Bull Ring einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht. Die Fahrer konnten zeigen, dass sie die Zeiten der Spitze mitgehen können. Lediglich die schlechten Startpositionen haben ein besseres Abschneiden verhindert. Daher müssen wir unsere Performance im Qualifying deutlich steigern und in den Rennen eine Konstanz halten.“