racing one verpasste große Chance

„Wir hätten heute ein Topresultat im Gesamtklassement herausfahren können, aber leider hat uns dazu das notwendige Glück gefehlt“, stellte Martin Kohlhaas, Teamchef von racing one, nach dem Ende des vierten Rennens der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, der 48. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, nüchtern fest. „Unser Ferrari 458 hätte nicht nur überlegen die Klasse SP8 gewinnen müssen, sondern hätte auch eine Platzierung rund um Rang 15 holen können.“

Erneut waren die äußeren Bedingungen in der Eifel an diesem Renntag sehr gut – bei sommerlichen Temperaturen blieb es den ganzen Tag trocken. 147 Teams nahmen das morgendliche Zeittraining auf. Der Ferrari mit den Piloten Mike Jäger, Stephan Köhler und Christian Kohlhaas zeigte erneut eine gute Vorstellung. Unangefochten holte der Ferrari 458 vom raciNGKteam mit einer Rundenzeit von 8.32,424 Minuten in der Klasse SP8 die Pole-Position. Teamchef  Kohlhaas: „Das war wieder eine neue Saisonbestzeit für das Auto. Mike Jäger hat wird mit dem Ferrari immer schneller, wie auch die anderen Piloten.“ Christian Kohlhaas pflichtete bei: „Das Fahren hat Spaß gemacht, das Auto läuft gut.“

Das Rennen verlief für den racing one-Ferrari zunächst ohne Probleme. Das Trio hatte die Klasse fest im Griff und führte mit großem Abstand vor der Konkurrenz. Auch in der Gesamtwertung lag das Team weit vorn. Zwischenzeitlich wurde der Ferrari auf Platz 15 im Gesamtklassement notiert. Teamchef Kohlhaas: „Die Rundenzeiten haben gestimmt, wir hatten heute die große Chance auf ein Topresultat in der Gesamtwertung.“ Doch die Hoffnungen waren bald verflogen. Nach einem Dreher kehrte Jäger in der 16 Runde mit einer gebrochenen Spurstange an der Hinterachse an die Box zurück: „Ich habe mich ohne Vorwarnung gedreht, dann aber das Auto mit viel Geduld noch zurückgebracht.“ Die racing-one-Crew reparierte den Ferrari in Rekordzeit, trotzdem gingen drei Runden verloren.

Auf Platz 104 ging Christian Kohlhaas wieder ins Rennen. Mehr als Rang 81 und Platz zwei in der Klasse waren aber nicht mehr möglich. Teamchef Kohlhaas. „Im Moment fehl uns ein wenig das Glück. Der Ferrari läuft perfekt und wir sind so schnell wie nie zuvor. Hoffen wir auf das nächste Rennen.“