4. Klassensieg in Folge für Ferrari 458 von racing one

 

Ich hatte diesmal eigentlich ein schlechtes Gefühl. Wenn es so kalt am Nürburgring ist, haben wir meist Probleme, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Deshalb haben wir beim Freitagstest noch etwas am Fahrwerk verändert, und das hat funktioniert. So konnten wir wieder ein optimales Ergebnis erzielen“, freute sich Martin Kohlhaas, Teamchef von racing one, nach dem achten Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 49. ADAC Barbarossapreis. „Wir haben die Klasse überlegen gewonnen und Platz 16 im Gesamtklassement geholt. Dazu kamen noch die Trainingsbestzeit und die schnellste Rennrunde. Unser Ferrari 458 ist optimal gefahren und die Piloten haben wieder eine fehlerfreie Leistung gezeigt.“

Beim morgendlichen Training waren die Strecke trocken, die Temperaturen aber empfindlich kühl. „Wir sind diesmal so viel wie möglich während der 90 Minuten gefahren, weil die Bedingungen mit jeder Runde besser wurden“, so Teamchef Kohlhaas. Am Ende stand der Ferrari 458 vom raciNGKteam von Mike Jäger, Stephan Köhler und Christian Kohlhaas mit einer Rundenzeit von 8.35,940 Minuten auf der Pole-Position der Klasse SP8.

Im Rennen waren die äußeren Bedingungen deutlich schlechter. Bereits kurz nach dem Start begann es erstmals leicht zu regnen. Während der gesamten vier Stunden setzte immer wieder Regen ein. Jäger saß als erster Im Auto. Von Beginn an dominierte er die Klasse und arbeitete sich konsequent in der Gesamtwertung nach vorn. „Das Auto war perfekt. Einzig die ständig wechselnden Bedingungen waren eine echte Herausforderung.“

Auch Christian Kohlhaas machte anschließend keinen Fehler: „Langsam geht es mir auf die Nerven. Das war das dritte Rennen, bei dem ich mit Slicks im Regen unterwegs war, auf die Dauer macht das keinen Spaß.“ Schlussfahrer Köhler brachte den Ferrari dann sicher ins Ziel und fuhr bei sich verbessernden Bedingungen noch etliche schnelle Runden: Klassensieg und Platz 16 im Gesamtklassement.

Teamchef Kohlhaas. „Wieder eine starke Vorstellung vom Team. Trotz der schwierigen Bedingungen haben wir keinen Fehler gemacht und sind wieder mit einer Topplatzierung ins Ziel gekommen. Ich hoffe, dass gelingt uns beim Saisonfinale noch einmal.“