racing one dominiert erneut am Ring

 

„Das Ergebnis war wieder optimal. Wir haben die Trainingsbestzeit in unserer Klasse geholt und souverän gewonnen, dazu haben wir auch erneut die schnellste Rennrunde gefahren. Unser Ferrari 458 funktioniert zurzeit perfekt. Auch wenn wir diesmal einige kleinere Probleme hatten, sind wir auf jeden Fall total zufrieden“, freute sich Martin Kohlhaas, Teamchef von racing one, nach dem siebten Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 57. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen.

Diesmal spielte das Wetter in der Eifel mit. Es war den ganzen Tag trocken und zweitweise schien die Sonne. Speziell am Vormittag während des Zeittrainings, waren die Bedingungen nahezu optimal. „Doch dann ist bei uns einiges schief gelaufen. Wir hatten einen kleinen Ausrutscher. Durch die notwendige Reparatur hatten wir dann zum Schluss keine Zeit mehr, um eine schnelle Runde zu fahren. Aber unsere erste Rundenzeit hat ausgereicht, um auf der Pole-Position in unserer Klasse SP8 zu stehen“, so Kohlhaas.

Wir gewohnt fuhr das Trio Mike Jäger, Stephan Köhler und Christian Kohlhaas den Ferrari 458 vom raciNGKteam. Köhler war diesmal der Startfahrer. Er baute sofort die Führung in der Klasse aus und arbeitete sich auch im Gesamtklassement nach vorn. Jäger als zweiter Pilot verteidigte die gute Ausgangsposition, klagte aber über die Zustände auf der Piste. „Es gab viele Unfälle, gelbe Flaggen und Code-60-Zonnen. Ich hatte keine einzige freie Runde. Das erklärt auch die schwachen Rundenzeiten.“

Schlussfahrer Christian Kohlhaas hatte dann früher als gedacht Feierabend. 27 Minuten vor dem Ende brach die Rennleitung das Rennen aus Sicherheitsgründen vorzeitig ab. Zwischen der Fuchsröhre und dem Adenauer Forst gab es einen Unfall mit vier Fahrzeugen. Es wurde keiner verletzt, aber reichlich Schmutz und Fahrzeugteile verteilten sich auf der Strecke. Der Ferrari 458 gewann überlegen die Klasse SP8 und schaffte den Sprung auf Rang 21 in der Gesamtwertung.

Teamchef Kohlhaas. „Es war ein guter Tag für racing one. Bei teilweise idealen Streckenbedingungen konnten wir aber leider nicht die gewünschten Rundenzeiten fahren. Trotzdem haben wir einen weiteren ungefährdeten Sieg eingefahren. Unser Ferrari ist zuverlässig und jederzeit für ein Topresultat gut.“