Fulminanter Saisonstart bei der 64. ADAC Westfahlenfahrt am Nürburgring. Für den ersten Lauf der Saison waren 173 Starter in der VLN Langstreckenmeisterschaft genannt. In der SP8 waren es 8 Fahrzeuge die gemeinsam mit dem Ferrari 458 der racing one an den Start gingen. Gab es am Donnerstag noch einmal einen kurzen Wintereinbruch, so konnte das Rennen jedoch mit einer leichten Verzögerung durch morgendlichen Nebel, bei blauem Himmel und rund 8°C stattfinden.

Wie gewohnt hatte racing one das Fahrertrio mit Christian Kohlhaas, Mike Jäger und Stephan Köhler auf ihrem Ferrari 458 genannt. Nachdem Mike Jäger und Stephan Köhler eigentlich schon für die bevorstehende Saison ihr Fahrer-Engagement zurückgezogen hatten, lockte sie das Cavallino Rampante nochmals auf die legendäre Nürburgring Nordschleife. 

Mit dem neuen Hauptsponsor Hella Pagid Braking Systems stand auch der rassige Italiener in einem neuen Kleid im Grid. Martin Kohlhaas: „Gemeinsam mit Hella Pagid haben wir nach einem neuen Eye-Catcher gesucht und mit dem Blau-Weißen-Design voll ins schwarze getroffen. Zudem haben wir mit unserem langjährigen Reifenpartner Dunlop einen neuen Reifen auf die Fahrbahn bringen können. Unsere drei Piloten konnten dies sofort umsetzten und schon im Qualifying ihre letztjährige Bestzeit um 8 Sekunden unterbieten. Ein rundum gelungenes Wochenende!“

Mike Jäger: „Eigentlich hatte ich meinen Helm ja bereits an den Nagel gehängt, aber nachdem Martin mir von den Plänen für 2018 erzählte, konnte ich einfach nicht Nein sagen. Und ich habe es nicht bereut. Meine ersten Kilometer auf der Strecke waren fantastisch. Die neue Rad-Reifen-Kombination ist mega und die 08:24.921 aus dem Qualifying hat uns direkt unter die Top 30 für den Rennstart gebracht.“

Es war ein spektakuläres Rennen von Beginn an. Die kalten Temperaturen sorgten zwar für einige Unfälle, jedoch konnte der Andernacher Ferrari einen Start-Ziel-Sieg in der SP8 Klasse einfahren. Und auch im Gesamtklassement konnte sich das Ergebnis sehen lassen. Platz 27 von insgesamt 120 Fahrzeugen die die Ziellinie überquerten. „Besser hätten wir gar nicht in die neue Saison starten können. Ich bin mehr als zufrieden. Unsere Strategie ist komplett aufgegangen und wir konnten erneut einen Klassensieg erringen“, so der stolze Teamchef direkt nach dem Rennen.

Der volle Terminkalender von racing one läßt keine Zeit zum Luft holen. So fuhr das Team direkt aus der Eifel in die Oscherslebener Börde um im Rahmen der ADAC TCR Germany die ersten offiziellen Testkilometer auf ihre beiden Audi RS3 zu bringen. Niels Langeveld und Maurits Sandberg werden hier in 2018 sicherlich wieder einige aufregende Rennen bestreiten.

Nach Ostern geht es für die Crew dann direkt zum „Doppelstart“. Neben dem zweiten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft steht auch das erste Rennwochenende der GT4 European Series im Kalender. In Zolder/Belgien geht es für racing one dann mit zwei Audi R8 LMS GT4 an den Start.